Ein wesentlicher Antrieb der bakteriellen Evolution ist der horizontale Gentransfer (HGT), die Aneignung von Genen von anderen Stämmen oder Arten. Transfers zwischen eng verwandten Taxa haben eine höhere Erfolgswahrscheinlichkeit, während die weit verbreitete Löschneigung bakterieller Genome zu häufigem Umsatz horizontal erworbener Gene führt. Es bleibt jedoch unklar, ob die Rate des Genverlusts nach der Übertragung in verschiedenen Linien oder im Laufe der Zeit konstant ist. Hier analysieren wir einen umfassenden Datensatz bakterieller Genome, um die Häufigkeit, Verteilung und Beibehaltung von HGT-Ereignissen zwischen Phyla abzuleiten. Die Beibehaltung inter-phylum Gentransfers ist stark verzerrt, wobei nur eine kleine Teilmenge bakterieller Genome den Großteil solcher Ereignisse ausmacht. Die meisten übertragenen Gene gehen schnell verloren. Die Gene, die die anfängliche Säuberung überstehen, werden über lange Zeiträume beibehalten, sind auf Funktionen wie Transport und Metabolismus ausgerichtet und haben eine größere Anzahl von Protein-Protein-Wechselwirkungen.
Mishra et al. (Thu,) haben diese Frage untersucht.