Vernachlässigte tropische Krankheiten (NTDs) sind weltweit für erhebliche Erkrankungen und Sterbefälle verantwortlich. Helmintheninfektionen bei Schulkindern stellen eine ernsthafte Herausforderung für die öffentliche Gesundheit dar, da sie negative Auswirkungen auf Gesundheit und Entwicklung haben. Eine umfassende Suche wurde in fünf Datenbanken durchgeführt, darunter Scopus, EMBASE, PubMed, Web of Science und Google Scholar, um Artikel zu finden, die zwischen 1998 und 2024 veröffentlicht wurden. Um die kombinierte Prävalenz zu bewerten, wurde ein Random-Effects-Modell mit einem 95%-Konfidenzintervall (CI) angewendet, und die statistische Analyse wurde mit Meta-Analyse-Paketen in R-Version (3.6.1) durchgeführt. Es wurden 190 zulässige Studien aus 42 Ländern dokumentiert, und 199.988 Schulkindern waren in diese Übersicht einbezogen. Die globale Prävalenz von Helminthenparasiten betrug 20,6 % (17,2 – 24,3 %). Unter den untersuchten Ländern wiesen Tansania und Vietnam die höchsten Prävalenzraten mit 67,41 % bzw. 65,04 % auf, wobei Toxocara spp. und Ascaris lumbricoides die häufigsten Helminthenparasiten mit 10,36 % bzw. 9,47 % waren. Zusammenfassend unterstreicht diese Studie das dringende öffentliche Gesundheitsproblem von Helmintheninfektionen bei Schulkindern, das maßgeblich durch unzureichende sanitäre Bedingungen und schlechte Wasserqualität verursacht wird. Schnelles Handeln, wie die Verbesserung der sanitären Einrichtungen, die Ausweitung von schulbasierten Entwurmungsprogrammen und der Zugang zu sicherem Wasser, ist entscheidend, um diese Infektionen zu kontrollieren und die allgemeinen Gesundheits Ergebnisse zu verbessern.
Badri et al. (Di,) untersuchten diese Frage.