Trotz globaler Initiativen zur Bekämpfung illegaler, nicht gemeldeter und unregulierter (IUU) Fischerei gehen solche Aktivitäten unvermindert weiter. Als Reaktion werden Staaten ermutigt, dem Abkommen über Hafenstaatmaßnahmen der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (PSMA) als Gegenmaßnahme beizutreten. Trotz dieser Bemühungen wird vermutet, dass viele IUU-Fischereiaktivitäten mit nicht vertragsgebundenen oder unbekannten Fahrzeugen verbunden sind, die internationalen Sanktionen entgehen. Diese Studie zielt darauf ab, technische und institutionelle Verbesserungsmaßnahmen im Hinblick auf diese Herausforderungen vorzuschlagen. Zunächst haben wir unter Verwendung verfügbarer IUU-Schiffsliste unabhängige Stichprobenvergleiche und gepaarte Stichprobenvergleiche durchgeführt, um die Merkmale von IUU-Fahrzeugen zu analysieren. Als zentrale Lösungen schlagen wir die Bildung eines globalen Kooperationsgremiums vor, um eine integrierte Informationskette zu erleichtern, die Implementierung fortschrittlicher Technologien für systematische Operationen, Strategien zur Förderung des PSMA-Beitritts von Nichtvertragsparteien, Marktuntersuchungen sowie verbesserte nationale Inspektions- und Organisationsfähigkeiten. Darüber hinaus zielt diese Studie darauf ab, die globale Abschreckung von IUU-Fischereiaktivitäten zu stärken, indem ein schrittweiser internationaler Kooperationsrahmen vorgeschlagen wird, um die Durchführbarkeit der Integration der PSMA, des Global Record (GR), des Global Information Exchange Systems (GIES) und der Regionalen Fischereimanagementorganisationen (RFMO) Systeme zu verbessern. Diese Strategien sollen positiv zur transparenten Governance, nachhaltigen Bewirtschaftung der Fischereiressourcen sowie zur Sicherheit von Offizieren und Fahrzeugen beitragen.
Lim et al. (Sat,) untersuchten diese Frage.