Dieses Papier untersucht die zeitvariierende Effizienz der westeuropäischen Aktienmärkte und analysiert, wie makroökonomische Ereignisse, die als endogene und exogene Schocks definiert sind, den Grad der Effizienz entweder durch langfristige Abhängigkeit oder Mittelrückführung beeinflussen. Wir wenden eine Rolling-Window-detrended Fluktuationsanalyse (DFA) mit zwei Fenstergrößen an, ergänzt durch den Effizienzindex, um mehrere Maße der Markteffizienz zu synthetisieren. Die Ergebnisse bestätigen, dass die Effizienz dynamisch als Reaktion auf makroökonomische Störungen entwickelt. Insbesondere neigen endogene Schocks dazu, antipersistenten Verhalten zu erzeugen, während exogene Schocks mit einem Langzeitgedächtniseffekt assoziiert sind. Diese Verschiebungen in der Effizienz spiegeln sich auch in den Rolling-Kurtosis-Schätzungen wider, was darauf hindeutet, dass nur die schwerwiegenden Schocks Spitzen in der Kurtosis, fette Rückverteilungen und strukturelle Ineffizienzen erzeugen. Dieser duale Ansatz ermöglicht es uns, Schocks basierend auf ihrer gemeinsamen Auswirkung auf sowohl die Markteffizienz als auch das Verhalten der Enden als groß oder klein zu klassifizieren. Insgesamt unterstützen unsere Ergebnisse die adaptive Markthypothese und erweitern deren Implikationen durch die fraktale Markthypothese, indem sie die Rolle heterogener Investitionshorizonte in Zeiten der Unruhe hervorheben. Die kombinierte Anwendung von dynamischer DFA und Kurtosis bietet einen Rahmen zur Bewertung, wie Finanzmärkte auf verschiedene Arten von makroökonomischen Schocks reagieren.
Christophe Boya (Di,) untersuchte diese Frage.