Zusammenfassung Glioblastom (GBM) ist der aggressivste primäre Hirntumor bei Erwachsenen und zeichnet sich durch schnelles Wachstum, diffuse Infiltration und Resistenz gegenüber konventionellen Therapien aus. Diese Überprüfung untersucht die Pathophysiologie, molekularen Mechanismen und therapeutischen Fortschritte des GBM. GBM ist hochgradig heterogen und kann basierend auf genetischen und epigenetischen Veränderungen in molekulare Subtypen klassifiziert werden, die die Prognose und das Ansprechen der Patienten auf die Behandlung beeinflussen. Trotz Fortschritten in chirurgischen Techniken, Chemotherapie und Radiotherapie bleibt die Überlebensdauer begrenzt, mit einer medianen Überlebenszeit von 15–18 Monaten. Neu auftretende therapeutische Strategien, einschließlich Immuntherapie, Tumorbehandlung, onkolytische Virotherapie und nanotechnologiebasierte Medikamentenabgabe, werden untersucht, um die Behandlungswirksamkeit zu erhöhen. Die Immuntherapie, insbesondere Checkpoint-Inhibitoren und CAR-T-Zelltherapie, hat Potenzial, steht jedoch vor Herausforderungen aufgrund der immunsuppressiven Mikroumgebung des GBM. Onkolytische Viren und personalisierte Impfstoffe zielen darauf ab, antitumorale Immunantworten auszulösen, während nanotechnologiebasierte Ansätze die Medikamentenabgabe über die Blut-Hirn-Schranke (BBB) verbessern. Diese Überprüfung hebt die dringende Notwendigkeit multimodaler Strategien hervor, die neuartige Therapien mit bestehenden Standards integrieren, um die Ergebnisse für die Patienten zu verbessern. Zukünftige Forschungen sollten sich auf die Überwindung der Therapieresistenz, die Nutzung der molekularen Profilierung für personalisierte Medizin und die Erforschung innovativer Medikamentenabgabesysteme konzentrieren.
Shetty et al. (Do,) haben diese Frage untersucht.