Die digitale Transformation (DT) wird zunehmend als kritischer Faktor für organisatorische Resilienz (OR) anerkannt, dennoch sind die zugrunde liegenden Mechanismen, durch die sie wirkt, weitgehend unerforscht. Basierend auf der ressourcenbasierten Sichtweise (RBV) entwickelt und testet diese Studie ein moderiertes Mediationmodell, um zu untersuchen, wie DT OR durch strategische Flexibilität verbessert und wie diese Beziehung durch Umwelt-Dynamik beeinflusst wird. Mithilfe von Umfragedaten von 289 chinesischen Unternehmen, die sich in der digitalen Transformation befinden, verwendet die Studie hierarchische Regression und Partial Least Squares Strukturgleichungsmodellierung (PLS-SEM) zur empirischen Analyse. Die Ergebnisse zeigen, dass strategische Flexibilität die DT-OR-Beziehung teilweise vermittelt, wobei der Effekt hauptsächlich durch Ressourcenflexibilität und nicht durch Koordinationsflexibilität getrieben wird. Darüber hinaus moderiert Umwelt-Dynamik negativ die Beziehung zwischen DT und strategischer Flexibilität, was darauf hindeutet, dass hohe Umwelt-Turbulenzen den positiven Einfluss der DT auf die organisatorische Anpassungsfähigkeit verringern. Diese Ergebnisse erweitern die RBV, indem sie den Pfad von Ressourcenflexibilität zu Resilienz klären und wichtige Randbedingungen identifizieren, die die Ergebnisse der digitalen Transformation einschränken.
Li et al. (Sat,) haben diese Frage untersucht.