Wir leben in einer Pandemie der Fettleibigkeit, die durch sitzende Lebensstile und ungesunde Essgewohnheiten bei immer mehr Menschen gekennzeichnet ist. Daher ist es entscheidend, die Pathophysiologie der Fettleibigkeit zu verstehen. Ein während der Bewegung sekretierter Myokin, Irisin, war in den letzten Jahren Gegenstand vieler Studien. Es ist allgemein bekannt, dass körperliche Bewegung einer der Schlüsseltherapiepfeiler im Kampf gegen Fettleibigkeit ist. Irisin ist ein Polypeptidhormon, das während körperlicher Aktivität freigesetzt wird, und einmal in den Blutkreislauf gelangt, hat es zahlreiche Auswirkungen auf den menschlichen Körper. Diese Übersicht soll die neuesten Studien zu Irisin hervorheben, wobei der Schwerpunkt auf seiner Struktur, den Mechanismen hinter seiner Freisetzung in den Blutkreislauf, seinen Wirkungen auf verschiedene Organe und nicht zuletzt, wie sich seine Serumspiegel bei verschiedenen Pathologien ändern und seine therapeutischen Effekte.
Negroiu et al. (Mittw,) haben diese Frage untersucht.