Zusammenfassung Der Tod von Mahsa Jina Amini durch die iranische Polizei im September 2022 löste Proteste sowohl im Iran als auch in der globalen iranischen Diaspora aus. Dieser Artikel untersucht, wie Darstellungen kollektiver Erinnerung und Identität zur damaligen Zeit von der iranischen Diaspora in Schweden artikuliert wurden, und erforscht dabei unter anderem die Konzepte von Erinnerung, Nostalgie und Identität durch einen konstruktivistischen Rahmen. Zentrale Ergebnisse zeigen Hoffnung als zentrales Thema im diasporischen Engagement mit den Protesten für Frau, Leben, Freiheit, ausgedrückt als Wunsch nach Revolution und möglicher Rückkehr zu einem befreiten und demokratischen Iran. Diese Studie unterstreicht die komplexe, facettenreiche Natur des diasporischen Aktivismus, geprägt von umstrittenen Erinnerungen, Subjektpositionen, die aus gelebter Erfahrung und politischen Interessen resultieren, sowie historischen und laufenden ideologischen Spannungen.
Baharan Kazemi (Mon.) hat diese Frage untersucht.