In den letzten Jahren gab es ein zunehmendes Interesse am Verständnis von Ozeanschalllandschaften, wobei windgetriebener Oberflächenschall einen wesentlichen Beitrag leistet. Die akustische Modellierung von windgeneriertem Schall wurde umfassend untersucht; jedoch haben Inkonsistenzen in der Terminologie und den Definitionen zu Abweichungen in den vorhergesagten Schalldruckpegeln (SPL) geführt. Das Problem wurde besonders deutlich beim Workshop zur Modellierung von Umgebungsschall 2022, der zusammen mit der Konferenz über die Auswirkungen von Lärm auf aquatische Lebewesen 2022 in Berlin, Deutschland, stattfand. Ein gut definiertes Szenario wurde verwendet, um die Ergebnisse verschiedener Modelle und Forscher zu vergleichen, was zu erheblichen Variationen führte, wobei die Abweichungen in einigen Fällen bis zu 10 dB erreichten. Diese Präsentation wird gängige Ansätze zur Modellierung von windgeneriertem Schall überprüfen, darunter die strahlenbasierte Methode von Harrison J. Acoust. Soc. Am. 99(4), 1996 und die wellenbasierte Methode, die von Kuperman und Ingenito J. Acoust. Soc. Am. 67(6), 1980 entwickelt wurde. Probleme im Zusammenhang mit der Einbeziehung des windbasierten Quellenszenariomodells werden erörtert. Darüber hinaus werden die Modellierungsergebnisse mit Messdaten für mehrere Standorte, einschließlich des in dem Berliner Workshop verwendeten, verglichen.
Siderius et al. (Tue,) haben diese Frage untersucht.