Zusammenfassung Hintergrund: In Kenia beschränken begrenzte klinische Daten über hospitalisierte Malariapatienten die Einblicke in die Schwere der Erkrankung und die Versorgungsqualität. Mit Daten aus dem integrierten anlagenbasierten Überwachungssystem (IFBS) – einer Sentinel-Überwachungsplattform für febrile Erkrankungen über zwölf Einrichtungen – haben wir Risikofaktoren für schwere Erkrankungen und Mortalität, die diagnostische Genauigkeit der Mikroskopie und die Einhaltung der Behandlungsrichtlinien für schwere Malaria beurteilt. Methoden: Wir haben IFBS-Daten analysiert, die von Juni 2017 bis Juli 2024 gewonnen wurden, unter Verwendung der bivariablen logistischen Regression, um Faktoren zu identifizieren, die mit schweren Erkrankungen und Todesfällen verbunden sind. Mikroskopieergebnisse wurden mit PCR-Ergebnissen verglichen, um die diagnostische Übereinstimmung zu bewerten. Wir haben auch evaluiert, ob Patienten vor der Behandlung parasitologische Bestätigungen erhielten und ob schwere Fälle gemäß den Standardrichtlinien IV-Artesunat gefolgt von Artemether-Lumefantrin (AL) erhielten. Ergebnisse: Von 8.487 stationären Patienten testeten 2.197 (25,9 %) positiv auf Malaria; von den Malariafällen hatten 713 (32,5 %) eine schwere Erkrankung und 16 (0,7 %) starben. Schwere Erkrankungen und Todesfälle standen im Zusammenhang mit einem Alter von unter einem Jahr und verspäteter Krankensuche. Positive Routinemikroskopie war bei 21 % der Patienten PCR-negativ. Nur 15 % der schweren Fälle wurden dokumentiert, dass sie sowohl IV-Artesunat als auch AL erhalten hatten, während 17 % IV-Quinidin erhielten. Diskussion: Risikofaktoren, die mit schweren Erkrankungen und Mortalität assoziiert waren, umfassten ein junges Alter. Studienregistrierung: N/A
Itoh et al. (2025) haben diese Frage untersucht.
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