Die Vorhersage absoluter Hämolysewerte mithilfe des Potenzgesetzmodells zur Unterstützung des Designs medizinischer Geräte wird durch Unsicherheiten beeinträchtigt, die aus vier Quellen der Modellinputs stammen: eintreffende/upstream Geschwindigkeitsprofile, Modelle der Blutviskosität, Potenzgesetz-Hämolysekoeffizienten und die Erfassung genauer Stressbelichtungszeiten. Inmitten all dieser Unsicherheiten wäre die Ermöglichung schneller Bewertungen und Prognosen relativer Hämolyse dennoch wertvoll zur Bewertung von Prototypen des Gerätedesigns. Um dieses Ziel zu erreichen, wurden Hämolyse-Daten aus dem eulerianen Modellierungsrahmen zunächst aus Simulationen der numerischen Strömungsmechanik generiert, die fünf Modelle der Blutviskosität, vier Sätze von Hämolyse-Potenzgesetzkoeffizienten, vollständig entwickelte sowie sich entwickelnde Geschwindigkeitsflussbedingungen und eine breite Palette von Scherspannungen, Deformationsraten und Stressbelichtungszeiten umfassten. Entsprechende Hämolyseprognosen wurden auch in einem lagrangischen Rahmen durch numerische Integration der räumlichen Variationen von Scherspannung und Verweildauer unter der Annahme eines vollständig entwickelten Newtonschen Flüssigkeitsflusses gemacht. Absolute Hämolyseprognosen (beider Rahmen) waren proportional zueinander und unabhängig vom Blutviskositätsmodell. Darüber hinaus waren die Trends der relativen Hämolyse nicht von den Hämolyse-Potenzgesetzkoeffizienten abhängig. Genauigkeit bei Wand-Scherspannungen in sich entwickelnden Flussbedingungen ist jedoch notwendig für genaue Bewertungen der relativen Hämolyse.
Gholizadeh et al. (Freit,) untersuchten diese Frage.