Der Artikel widmet sich der Untersuchung der Katherinens Qur'ans in der russischen und ausländischen Historiografie des 18. – 20. Jahrhunderts. Die Quellen für die Studie sind orientalische, referenzielle und akademische Literatur, vertreten durch die Werke von I. D. Michaelis (1717–1791), J. von Hammer-Purgstall (1774–1856), I. G. Georgi (1729–1802), Ch. Ph. von Schnurrer (1742–1822), J.-Ch. Brunet (1780–1867), F. A. Ebert (1791–1834), L.-M. Langlés (1763–1824), L. Wachler (1767–1838), F. Rehm (1792–1847), G. Weil (1808–1889), J.Th. Zenker (1811–1884), S. de Sacy (1758–1838), L.-P.-E.-A. Sedillot (1808–1875), J. A. Muehleisen (1817–1881), T. Nöldeke (1836–1930), und G.-T. Gresse (1814–1885), B. A. Dorn (1805–1881), A. E. Krymsky (1871–1942), I. Y. Krachkovsky (1883–1951) und andere. Diese Studie basiert auf einem chronologischen Prinzip. Basierend auf einer vergleichenden Analyse identifiziert der Autor Rezensionen, Forschungen und Expertenbewertungen der St. Petersburger Ausgaben der Qur'ans. Dieser Ansatz ermöglicht eine rückblickende Untersuchung der Entwicklung der Katherinens Qur'ans als Forschungsobjekt und demonstriert die Tiefe und Aspekte ihrer Studie in der westlichen und russischen Orientalistik. In seinen Schlussfolgerungen merkt der Autor an, dass die St. Petersburger Ausgaben des Qur'an als zentrales Element im Interesse der westlichen und russischen Orientalisten als wissenschaftliche Quelle dienen. Darüber hinaus haben die Ausgaben selbst einen interdisziplinären Studienbereich und eine breite Leserschaft. Auch als bibliografische Rarität und als Werk hoher Verlagskunst, dessen Beteiligung durch die Rolle des russischen Mullahs und Kalligraphen 'Usman Ismail bestimmt wird, enthalten die St. Petersburger Ausgaben des Qur'an einen doppelten Wert. Der erste Wert verleiht ihnen die Qualität eines religiösen (muslimischen) Buchmonuments, und der zweite Wert ist ein besonderes kulturelles Artefakt.
Д. В. Мухетдинов (2025) hat diese Frage untersucht.