Die Fernerkundung bildet die Grundlage für bedeutende technische Fähigkeiten und Innovationen des einundzwanzigsten Jahrhunderts. Daher ist das Verständnis der technischen Expertise und finanziellen Treiber des Feldes von nationaler und internationaler Bedeutung, da sie untrennbar mit der Generierung von geistigem Eigentum verbunden sind. Basierend auf 126.479 von Experten begutachteten Zeitschriftenartikeln und deren finanziellen Unterstützern aus zwei großen Publikationsdatenbanken benchmarkt diese Studie die aktuellen Praktiken, dokumentiert historische Veränderungen und identifiziert aufkommende Richtungen in der Fernerkundungsbranche und der akademischen Publikation. In 70 Jahren hat sich das Feld von der Produktion nur einer handvoll wissenschaftlicher Arbeiten pro Jahr auf über 13.000 jährlich entwickelt, ohne ein entsprechendes Wachstum der Publikationsorte, jedoch mit einem Anstieg der durchschnittlichen Anzahl der Autoren von drei auf fünf in weniger als 25 Jahren. Der größte Beitragsleister (Forschung und Finanzierung) ist China, das seit 2000 schnell aufgestiegen ist und nun im Feld mit einem nahezu Mehrheitsanteil dominiert. Chinas Dominanz, die 47% aller Fernerkundungszeitschriftenartikel weltweit ausmacht, spiegelt sich auch in den zugehörigen Patenten wider.
Laefer et al. (Fri,) haben diese Frage untersucht.