Die Kontinuierliche Fließchemie entwickelt sich zu einer transformierenden Strategie für die pharmazeutische Synthese und bietet eine nachhaltige und effiziente Alternative zu herkömmlichen Batch-Prozessen. Fließsysteme bieten eine präzise Kontrolle über wichtige Reaktionsvariablen wie Temperatur, Druck und Verweilzeit, was die Produktkonsistenz verbessert, die Reaktionsgeschwindigkeit beschleunigt und Abfall im Einklang mit den Prinzipien der Grünen Chemie reduziert. Zu den jüngsten Anwendungen gehört die Synthese von aktiven pharmazeutischen Inhaltsstoffen (APIs) wie Flibanserin, Celecoxib, Valsartan, Mesalazin und anderen komplexen Heterozyklen, wobei höhere Ausbeuten, Selektivität und Skalierbarkeit erreicht werden. Mehrkomponentenreaktionen in Fluss ermöglichen zudem die schnelle Konstruktion von Arzneimittel-ähnlichen Molekülen und minimieren gleichzeitig die Schrittzahl und den ökologischen Fußabdruck. Obwohl Herausforderungen hinsichtlich der Gerätepreise und der Skalierung bestehen bleiben, stellt die Kontinuierliche Fließtechnologie einen entscheidenden Schritt in Richtung sicherer, schneller und nachhaltiger pharmazeutischer Herstellung dar.
Sanoja‐López et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.