Zweck – Dieser Artikel zielt darauf ab, den Einfluss des islamischen Schulumfelds auf das prosoziale Verhalten von Schülern zu analysieren, wobei der Schwerpunkt auf der Integration religiöser Werte in Lernstrategien und Schulpolitik liegt. Design/Methoden/Ansatz – Diese Studie verwendete ein sequenzielles erklärendes Mixed-Methods-Design mit 445 Schülern, vier Schulleitern und acht Lehrern aus vier islamischen Hauptschulen. Die quantitative Phase verwendete strukturierte Fragebögen zur Bewertung des prosozialen Verhaltens, des Schulklimas und der Unterrichtspraktiken. Die qualitative Phase umfasste Interviews mit Schulleitern und Lehrern, um ein kontextuelles Verständnis zu bieten. Ergebnisse – Die quantitativen Ergebnisse zeigen, dass die Schulatmosphäre 27,2 % der Variation des prosozialen Verhaltens der Schüler erklärt (R² = .272). Die einflussreichsten Faktoren sind Peer-Beziehungen (β = .173), das Zugehörigkeitsgefühl (β = .148) und interpersonale Gerechtigkeit (β = .123). Bei den Unterrichtspraktiken trugen positives Lehren (β = .353) und die Ermutigung durch Lehrer (β = .113) erheblich bei. Qualitative Ergebnisse unterstützen diese Ergebnisse, wobei Lehrer und Schulleiter Programme wie 5S, Lerngruppen und Freitags-Spenden als effektive Wege anführen, um Empathie, Kooperation und Fürsorge unter den Schülern zu fördern. Forschungsauswirkungen/Einschränkungen – Diese Studie hebt die Bedeutung eines islamisch geprägten Umfelds zur Förderung prosozialen Verhaltens hervor, auch wenn die Ergebnisse möglicherweise nicht auf nicht-islamische Bildungskontexte verallgemeinert werden können. Originalität/Wert – Diese Studie bietet wertvolle Einblicke in das Zusammenspiel von Religion und Bildung und leistet einen Beitrag zu Strategien zur Entwicklung prosozialen Verhaltens in islamischen Schulen.
Hady et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.
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