Idealerweise sollte ein Kurator in Insolvenzverfahren transparent, rechenschaftspflichtig und professionell handeln, damit alle Unternehmenswerte, einschließlich der Einlagen von Aktienfonds, gemäß den gesetzlichen Bestimmungen verwaltet werden, ohne einer Partei Schaden zuzufügen. Die Realität zeigt jedoch Abweichungen, wie im Insolvenzfall von PT Alam Galaxy, in dem Einlagen von Aktienfonds in Schulden mit aufgeblähten Werten umgewandelt wurden, sogar einschließlich angeblicher Dokumentenfälschung und Forderungserhöhungen der Gläubiger. Ziel dieser Studie ist es, die Haftung des Kurators für die als Schulden anerkannten Einlagen von Aktienfonds im Insolvenzfall von PT Alam Galaxy zu analysieren, basierend auf dem Beschluss Nummer 54/Pdt.Sus-PKPU/2021/PN Niaga Surabaya. Darüber hinaus untersucht sie die rechtlichen Auswirkungen der Anerkennung von Kapitaleinlagen als Schulden für die Rechtsposition des Unternehmens, der Gläubiger und der Aktionäre. Die Forschung verwendet eine normative juristische Methode mit gesetzgeberischen, fallbezogenen und konzeptionellen Ansätzen, unterstützt durch die Analyse offizieller Gerichtsdokumente, Literatur und Prinzipien des Insolvenzrechts. Die Ergebnisse zeigen, dass Kuratoren verpflichtet sind, für Fahrlässigkeit oder Handlungen verantwortlich zu sein, die zu Verlusten des insolventen Vermögens führen, wie in Artikel 72 des Insolvenzgesetzes geregelt, und können sogar gemäß Artikel 1365 des Bürgerlichen Gesetzbuchs persönlich haftbar gemacht werden. Darüber hinaus führt die Anerkennung von Einlagen des Aktienfonds als Schulden dazu, dass das Unternehmen insolvent wird, die Struktur des Unternehmenskapitals stört und den rechtlichen Schutz für Gläubiger und Aktionäre untergräbt.
Sutomo et al. (Sat,) haben diese Frage untersucht.