Vor dem Hintergrund persistierender Wachstumsdisparitäten und wirtschaftlicher Volatilität in der Region Naher Osten und Nordafrika (MENA) ist das Verständnis der Rolle externer Flüsse wie ausländischer Direktinvestitionen (FDI) und Handelsöffnung zunehmend entscheidend geworden. Diese Studie untersucht die dynamischen Zusammenhänge zwischen wirtschaftlichem Wachstum, FDI, Handelsöffnung und wichtigen makro-finanziellen Variablen—insbesondere Kreditvergabe, Bruttoanlageinvestitionen und Inflation—in 17 MENA-Ländern im Zeitraum von 1990 bis 2023. Durch den Einsatz von PMG, MG, DFE und deren Varianten Common Correlated Effects (CCE–PMG, CCE–MG) wird die Analyse Heterogenität und querschnittliche Abhängigkeit adressiert. Empirische Ergebnisse zeigen, dass FDI und Handelsöffnung signifikante positive Effekte auf das langfristige BIP-Wachstum ausüben, während die inländische Kreditvergabe das Wachstum kurzfristig negativ beeinflusst. Die langfristigen Effekte der Bruttoanlageinvestitionen und der Inflation variieren je nach Modell und unterstreichen strukturelle Unterschiede. Die Robustheit der Ergebnisse unter CCE-Schätzern bestätigt die Bedeutung der Berücksichtigung globaler Schocks. Die Studie hebt politische Implikationen hervor: die Verbesserung der Absorptionskapazität, die gezielte Förderung von qualitativ hochwertigen FDI in der Fertigung, die Vertiefung der Exportdiversifizierung, die Stärkung von Institutionen und die Koordinierung regionaler Wirtschaftspolitiken zur nachhaltigen Nutzung externer Flüsse für langfristiges Wachstum.
Ritahi et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.