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Poly(UG) oder 'pUG' Dinukleotidwiederholungen sind hochgradig abundant in eukaryotischen RNAs. In Caenorhabditis elegans werden pUGs an die 3'-Enden der RNA angefügt, um die Genstilllegung innerhalb von Mutatorfoki, einem Keimmittelkondensat, zu leiten. Hier zeigen wir, dass pUG-RNAs effizient zu Gelkondensaten durch Quadruplex- (G4) Wechselwirkungen selbstassemblieren. Kurze pUG-Sequenzen bilden rechtshändige intermolekulare G4s (pUG G4s), während längere pUGs linkshändige intramolekulare G4s (pUG-Faltungen) bilden. Wir bestimmten eine 1,05 Å Kristallstruktur eines intermolekularen pUG G4, die ein achtsträngiges G4-Dimer mit 48 Nukleotiden, 7 verschiedenen G- und U-Quartettkonformationen, 7 koordinierten Kaliumionen, 8 Natriumionen und einem eingeschlossenen Wassermolekül offenbart. Ein Vergleich der intermolekularen pUG G4- und intramolekularen pUG Faltungsstrukturen liefert Einblicke in die molekulare Basis für die G4-Händigkeit und veranschaulicht, wie eine einfache Dinukleotidwiederholungssequenz komplexe Strukturen mit unterschiedlichen Topologien bilden kann.
Roschdi et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.