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Zusammenfassung Ziel: Natrium-Glukose-Cotransporter-2 (SGLT2)-Hemmstoffe haben die klinische Medizin revolutioniert, aber ihre Assoziation mit dem Risiko von Harnwegsinfektionen (HWI) bleibt umstritten. Diese Studie untersucht den Einfluss von Dapagliflozin auf die HWI-Ergebnisse, mit einem Schwerpunkt auf Nierenschäden. Materialien und Methoden: Weibliche nicht-diabetische C57BL/6J- und C3H/HeOuJ-Mäuse sowie diabetische db/db-Mäuse erhielten 7 Tage vor der transurethralen Infektion mit uropathogenem Escherichia coli (UPEC) oral Dapagliflozin (1 mg/kg oder 10 mg/kg). Die Mäuse wurden entweder 24 Stunden nach der HWI oder nach sechs zusätzlichen Tagen Dapagliflozin-Behandlung getötet. UPEC-Titer wurden gezählt, und die Nierenhistopathologie, Schäden, Fibrose und Funktion wurden bewertet. Ergebnisse: Die mit Fahrzeug und Dapagliflozin behandelten C57BL/6J-Mäuse wiesen ähnliche Urin- und Blasen-UPEC-Titer auf, mit minimaler Nierenlast 24 Stunden nach der HWI. Bei C3H/HeOuJ-Mäusen war die UPEC-Belastung in den Gruppen mit Fahrzeug und 1 mg/kg Dapagliflozin sowohl 24 Stunden als auch 7 Tage nach der HWI vergleichbar. Bei den C3H/HeOuJ-Mäusen, die 10 mg/kg Dapagliflozin erhielten, waren jedoch die UPEC-Titer im Urin, in der Blase und in den Nieren an beiden Endpunkten erhöht. Nierenschäden und Fibrosemarker sowie die Nierenfunktion waren in den Fahrzeug- und Dapagliflozin-Gruppen ähnlich. Bei diabetischen db/db-Mäusen, die Dapagliflozin erhielten, waren die UPEC-Stamm HWI89-Titer 7 Tage nach der HWI im Vergleich zu den mit Fahrzeug behandelten Mäusen reduziert, aber es wurde kein Unterschied in den UPEC-Titern beobachtet, als die Mäuse mit dem UPEC-Stamm CFT073 infiziert wurden. Nierenschäden und Fibrosemarker sowie die Nierenfunktion blieben in allen Behandlungsgruppen ähnlich. Schlussfolgerungen: Dapagliflozin beeinflusst die Anfälligkeit für HWI nicht konsistent und zeigt nur begrenzte Auswirkungen auf Nierenschäden oder Fibrose, was darauf hindeutet, dass SGLT2-Hemmstoffe minimale Auswirkungen auf mit HWI verbundene Nierenkomplikationen haben.
Salamon et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.
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