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Einführung Diese Studie untersucht die Dynamik des intergruppalen Kontakts zwischen arabischen und jüdischen Studierenden in einer Hochschule in Israel. Guidiert durch die Kontakthypothese untersucht die Forschung die Lücke zwischen der Bereitschaft der Studierenden zu intergruppaler Nähe und ihren berichteten tatsächlichen intergruppalen Interaktionen. Methoden Mithilfe eines Querschnittserhebungsdesigns wurden quantitative Daten von insgesamt 733 arabischen und jüdischen Studierenden zu zwei Zeitpunkten gesammelt: 2016 (n = 419) und 2023 (n = 314). Alle Studierenden strebten eine Ausbildung zum Lehramt für Sportunterricht an. Ergebnisse Die Ergebnisse offenbarten sowohl anhaltende Herausforderungen als auch ermutigende Trends in den intergruppalen Beziehungen. Trotz der berichteten Bereitschaft für bedeutungsvolle Verbindungen blieben die berichteten tatsächlichen intergruppalen Interaktionen der Studierenden begrenzt. Ein signifikanter Anstieg der Bereitschaft für akademische und Freundschaftsbeziehungen wurde von 2016 bis 2023 beobachtet, was das Potenzial für konstruktiven Wandel nahelegt. Arabische Studierende berichteten durchweg von einer höheren Bereitschaft zu Nähe und häufigeren Interaktionen als ihre jüdischen Altersgenossen. Diskussion Diese Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung strukturierter Interventionen in Hochschulbildungseinrichtungen zur Förderung bedeutungsvoller intergruppaler Beziehungen inmitten breiterer gesellschaftlicher Herausforderungen.
Sindiani et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.