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Am 10. April 1961 verabschiedete das Präsidium der Akademie der Wissenschaften der UdSSR eine Resolution, die darauf abzielte, die Effektivität der Forschung an den Institutionen der Akademie zu verbessern und vielversprechende Forschungsbereiche zu identifizieren. In Übereinstimmung mit dieser Resolution veränderte sich die Struktur der Akademie, indem 15 neue Sektionen hinzugefügt wurden. Die neue Struktur der Akademie spiegelte sich in ihrer neuen Satzung wider, die im Juli 1963 genehmigt wurde. Der Akademiker A. P. Vinogradov wurde Akademischer Sekretär einer der Sektionen der Akademie, die Sektion für Erdwissenschaften genannt wurde. Unter den neuen Bedingungen vergrößerte sich die Verantwortung des Akademischen Sekretärs und der Umfang seiner Aufgaben erweiterte sich erheblich, was die Umsetzung neuer organisatorischer Arbeitsformen erforderte, wie beispielsweise der externen (regional durchgeführten) Sitzungen, die seit 1964 in verschiedenen Regionen der UdSSR einberufen wurden. Dieser Artikel widmet sich der Analyse der Geschichte dieser Sitzungen. Es fanden vier externe Sitzungen in der sowjetischen Zentralasien und Kasachstan (1964), im russischen Fernen Osten (1965), im Kaukasus (1966) und im Ural (1968) statt. Die Ziele dieser Sitzungen waren regional einberufene Diskussionen über aktuelle Probleme der Entwicklung der modernen Wissenschaft, die Koordination von Maßnahmen zur Lösung dieser Probleme im Rahmen der Sektion, die Unterstützung regionaler wissenschaftlicher Institutionen bei der Organisation von Studien, einschließlich solcher, die den Einsatz neuer Forschungsmethoden beinhalten, und der Aufbau enger Kontakte zwischen Wissenschaftlern aus verschiedenen Regionen und den Wissenschaftsakademien der verschiedenen Republiken der UdSSR.
Loriana Vinogradova (Di.) untersuchte diese Frage.