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Hintergrund: Staphylococcus hyicus verursacht die porcine exsudative Epidermitis, die überwiegend Saug- und Absetzküken betrifft. Dieses Bakterium produziert verschiedene exfoliative Toxine (ExhA, ExhB, ExhC, ExhD, SHETA und SHETB), die für die klinischen Manifestationen der exsudativen Epidermitis verantwortlich sind. Allerdings ist das Therapieversagen häufig aufgrund häufiger antimikrobieller Resistenzen bei porzinen Stämmen. Daher zielte diese Studie darauf ab, die Gene zu identifizieren, die Exfoliationsgifte kodieren, und die Profile der antimikrobiellen Resistenz von S. hyicus zu bewerten. Insgesamt wurden von 2014 bis 2021 17 S. hyicus Isolate von Ferkeln mit Hautläsionen gesammelt. Alle Stämme wurden einer artenspezifischen Polymerase-Kettenreaktion unterzogen, die auf sodA abzielt, um die Anwesenheit von S. hyicus zu bestätigen, und die Amplifikation von Genen exfoliativem Toxin (exhA, exhB, exhC, exhD, sheta und shetb) wurde durchgeführt, um toxigene Stämme zu unterscheiden. Die Analyse der gepulsten Feldgelelektrophorese und minimalen Hemmkonzentrationstests mittels Brühtypverdünnung wurden durchgeführt, um die Stämme weiter zu analysieren. Ergebnisse: Exfoliative Toxin-Gene wurden in 52,9% (n = 9) der S. hyicus-Isolate nachgewiesen, mit bemerkenswertem Nachweis von exhB (17,6%), exhC (17,6%), exhD (11,8%), exhA (5,9%), sheta (0%) und shetb (0%). Die Analyse der gepulsten Feldgelelektrophorese kategorisierte die Isolate in 11 Pulsotypen mit 70% Ähnlichkeit. Von 18 getesteten Antimikrobialien zeigten alle Isolate eine 100%ige Empfindlichkeit gegenüber Ceftiofur und Sulfonamiden sowie hohe Empfindlichkeitsraten gegenüber Neomycin, Tilmicosin und Tetracyclinen. Während die Empfindlichkeitsrate von Spectinomycin bei allen Isolaten 0% betrug, wurde bei 82,4% der Isolate und in allen toxigenen Stämmen eine Multidrogenresistenz beobachtet. Fazit: Diese Ergebnisse liefern entscheidende Einblicke für die Überwachung und Entwicklung effektiver Behandlungsstrategien zur Bekämpfung der exsudativen Epidermitis bei Schweinen, die durch S. hyicus verursacht wird.
Yun et al. (Thu,) haben diese Frage untersucht.
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