Key points are not available for this paper at this time.
Obwohl die Forschung zu Emotionen im Zweitsprachen- (L2) / Fremdsprachen-(FL) Lernen in den letzten Jahrzehnten floriert ist, wurden nur wenige Versuche unternommen, Lernende als Cluster basierend auf ihren emotionalen Profilen zu untersuchen. Die aktuelle Studie hatte zum Ziel, zunächst die Natur der emotionalen Profile von 98 EFL-Lernenden der Klassen 4 bis 5 zu untersuchen, dargestellt durch Angst, Langeweile und Freude im Klassenzimmer. Die hierarchische Clusteranalyse offenbarte drei verschiedene Profile: Negative Emotion (NE; 21,43%), Hohe Freude (HE; 46,93%) und hoch in sowohl Freude als auch Angst (EA; 31,63%). Anschließend analysierten wir die FL-Motivation und den Familienhintergrund (Haushaltseinkommen und elterliche Bildung) zwischen den drei Gruppen. Außerdem verglichen wir die FL-Kompetenzniveaus (Hören, Lesen, Sprechen und Schreiben) zwischen den drei Gruppen aus drei Perspektiven: Basiswerte (T1), Werte ein Jahr später (T2) und Wachstum (von T1 bis T2). Es wurden mehrere signifikante Unterschiede festgestellt. Das häufigste Muster war, dass HE höhere Werte als NE aufwies (z.B. in verschiedenen Aspekten der Sprachbeherrschung). EA hatte in einigen Bereichen auch höhere Werte als NE. HE und EA waren weitgehend ähnlich, der einzige signifikante Unterschied bestand darin, dass HE eine höhere Hör- und Sprechmotivation als EA hatte. Interessanterweise wurden zwischen den drei Gruppen keine signifikanten Unterschiede im Familienhintergrund festgestellt.
Tsang et al. (Wed,) untersuchten diese Frage.