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Das Verständnis der Teilnahme von Kindern und Jugendlichen als Schlüsseldimension in Bildungsinnovationsprozessen setzt die Entwicklung von einer Konzeptualisierung der Lernenden als Begünstigte hin zu einer anderen voraus, die sie als Partner innerhalb dieser Innovation und als aktive Individuen, Akteure des Lehr-Lern-Bewertungsprozesses sieht. Die Forschung konzentrierte sich auf dieses Thema, mit einem Fokus auf die Sekundarstufe, im Rahmen eines laufenden Innovationsprozesses an einer Schule in Porto. Wir wollten verstehen, wie der gemeinsam gestaltete soziale Wandel von den Protagonisten erlebt und wahrgenommen wird und welche Faktoren ihn ermöglichen oder behindern können. Die Forschung basierte auf qualitativen Informationen und verstand sich als explorative, beschreibende, interpretative Studie. Die Datenerhebung erfolgte durch drei Fokusgruppen – eine mit Lehrern und zwei mit Schülern (eine mit 5. und 9. Klassen und eine andere mit 11. Klassen) – sowie einem individuellen Interview mit dem Schulleiter. Die Datenanalyse zeigte, dass der Übergang von bedingten oder beratenden Formen der Teilnahme zu kollaborativen oder gemeinschaftlichen Entscheidungsprozessen weder einfach noch sofort ist. Bei der Identifizierung der Barrieren für ihre Teilnahme oder der Faktoren, die diese fördern können, haben die Schüler gezeigt, dass sie in der Lage sind, die zugrunde liegenden Themen tiefgehender zu betrachten und die Notwendigkeit zu verstehen, einen Weg hin zu einer gemeinsamen Übernahme einer partizipativen Perspektive, die auf kontinuierlichem und engagiertem Dialog basiert, zu gehen. Neben dem Verständnis des analysierten Innovationsprozesses kann diese Studie auch Licht auf andere Forschungs- oder Praxiserfahrungen werfen, die die Teilnahme von Schülern und Innovation im Schulbereich verknüpfen.
Jesús et al. (Mi,) haben diese Frage untersucht.