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Künstliche Intelligenz (KI) treibt neue Lernmethoden voran und verbessert den Arbeitsablauf von Lehrkräften. Dennoch gibt es Bedenken hinsichtlich akademischer Integrität, Plagiaten und der Verringerung des kritischen Denkens in der Hochschulbildung. Daher ist es wichtig, die Einstellungen von Studierenden der Sozialwissenschaften an Universitäten gegenüber KI zu erfassen und zu analysieren, da diese ein bedeutender Prädiktor für die spätere Nutzung von KI-Technologien sind. Eine Stichprobe von 190 Universitätsstudierenden (82,45 % weiblich) aus einem griechischen sozialwissenschaftlichen Fachbereich wurde ausgewählt. Deskriptive Statistiken zeigten, dass die Einstellungen der Studierenden gegenüber KI überwiegend positiv waren. Eine Hauptkomponentenanalyse bestätigte eine Drei-Komponenten-Lösung der Einstellungen gegenüber KI, bestehend aus kognitiven, verhaltensbezogenen und emotionalen Dimensionen. Der Vergleich der drei Komponenten zeigte, dass die emotionale Dimension am höchsten rangierte, gefolgt von den kognitiven und verhaltensbezogenen Dimensionen. Paarweise Korrelationsanalysen ergaben, dass der stärkste Korrelat der kognitiven, verhaltensbezogenen und emotionalen Komponenten der Einstellungen gegenüber KI die zukünftige Häufigkeit der KI-Nutzung war, gefolgt von allgemeinen Sicherheitsgefühlen im Umgang mit Technologie. Zusammenfassend zeigen die Studierenden vor allem emotional und kognitiv günstige Einstellungen gegenüber KI. Der soziale Hintergrund der Studierenden und die voraussichtliche zukünftige Nutzung von KI spielen eine Schlüsselrolle bei der Formulierung der Einstellungen gegenüber KI. Universitätslehrkräfte müssen mehr Lehr- und Lernangebote zu KI bereitstellen, um die Einstellungen der Studierenden gegenüber KI und die künftige Nutzung von KI zu verbessern.
Katsantonis et al. (Sun,) untersuchten diese Frage.
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