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Zusammenfassung Eingebettete Artefakte in osteoarchäologischen Überresten können entscheidend sein, um Jagdstrategien und andere verhaltensbezogene Themen wie technologische Entwicklung zu verstehen. Solche Beweise sind jedoch innerhalb des archäologischen Befundes nicht häufig und oft nicht gut charakterisiert, insbesondere für faunistische Überreste aus prähistorischen Stätten. Hier präsentieren und diskutieren wir einen einzigartigen Fall eines Pferdes (Equus caballus) Kiefers mit eingebetteten lithischen Überresten aus dem Oberpaleolithikum (ca. 17.300–16.200 cal BP) aus der Höhle von La Garma in Kantabrien, Spanien. Unsere makro- und mikroskopische integrierte Analyse von faunistischen und lithischen Überresten deutet darauf hin, dass der hier präsentierte Fall eine potenzielle perimortem Jagdverletzung darstellt, die eine ungewöhnliche Jagdstrategie während der Magdalénien-Zeit repräsentiert. Darüber hinaus betont diese Studie, die den ersten Fall ihrer Art auf der Iberischen Halbinsel darstellt, die Bedeutung der taphonomischen Analyse von Knochenoberflächen, um das Verständnis vergangener menschlicher Verhaltensweisen zu fördern.
Cueto et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.