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Das mit Endometriose assoziierte Adenokarzinom des Rektums ist selten und wird normalerweise fälschlicherweise als kolorektales Karzinom oder andere gynäkologische Tumoren diagnostiziert. In dem aktuellen Bericht wurden die klinisch-pathologischen Merkmale des mit Endometriose assoziierten Adenokarzinoms des Rektums bei 2 Patienten retrospektiv analysiert, und eine Literaturübersicht über diese seltene Malignität wird präsentiert. Fall 1, eine 49-jährige postmenopausale weibliche Patientin, wurde aufgrund einer Beckenmasse in das Hubei Cancer Hospital, Tongji Medical College, Huazhong University of Science and Technology (Wuhan, China) aufgenommen. Eine Becken-MRT zeigte eine 4,5×3,7 cm große Masse in der Rektalwand, die stark an der Uteruswand anhaftete. Mikroskopisch erstreckte sich ein mäßig differenziertes Drüsenadenokarzinom diffus über alle Schichten der Darmwand. Adenomyose wurde im Uteruskörper gefunden, der an das Rektum angeheftet war. Fall 2, eine 38-jährige gebärfähige weibliche Patientin, stellte sich mit Hämatochezie vor. Die Histopathologie des resezierten Tumors zeigte benigne Endometrioseherde und atypische hyperplastische Drüsen, die mit einem endometrioiden Karzinom, das in die Darmwand eindrang, in Kontakt standen, und es wurden keine anderen primären Tumorstellen gefunden, was die Kriterien für die Diagnose einer malignen Transformation der Endometriose des Rektums erfüllte. Die immunhistochemische (IHC) Färbung beider Tumoren ergab eine Müller’sche Herkunft, jedoch keine intestinale Herkunft. Darüber hinaus wurden durch Next-Generation-Sequencing Mutationen nachgewiesen.
Zhao et al. (Fr.) haben diese Frage untersucht.