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In den letzten Jahren hat der Iran einen bemerkenswerten Anstieg der Krebsinzidenz erlebt. Dies hat zu einer sich entwickelnden Herausforderung im Bereich der Onkofertilität geführt, die darauf abzielt, die Auswirkungen von Krebsbehandlungen auf die Fruchtbarkeit zu berücksichtigen und die Fortpflanzung zu erhalten. Die Studie bewertete das Bewusstsein, die Einstellungen und Praktiken von Gesundheitsdienstleistern bezüglich der Fertilitätserhaltung (FP) im Iran. Eine Querschnittsstudie wurde durchgeführt, um das Wissen, die Einstellungen und Praktiken von Gesundheitsdienstleistern zur Onkofertilität zu bewerten. Eine online erstellte Onkofertilitätsumfrage mit vierundzwanzig Fragen wurde an zufällig ausgewählte Teilnehmer aus einer Liste von bei der Ärztekammer registrierten Gesundheitsdienstleistern verteilt. Die Daten wurden anonym über Google Forms gesammelt. Deskriptive Statistiken, einschließlich Anzahl (n), Prävalenz (%), Mittelwert und Standardabweichung, wurden mit SPSS 26.0 berechnet. Darüber hinaus wurden Chi-Quadrat-Tests verwendet, um Assoziationen zwischen kategorialen Variablen zu untersuchen. Die Teilnehmer wurden in Onkologie, Geburtshilfe und Gynäkologie (OB/GYN) sowie andere Fachrichtungen kategorisiert. Insgesamt wurden 423 Antworten erhalten und analysiert. Etwa 60 % der Teilnehmer waren subspezialisierte Fachärzte für Geburtshilfe und Gynäkologie, während die übrigen Teilnehmer verschiedene Disziplinen wie Chirurgie (9,7 %), Strahlentherapie (6,4 %), Nuklearmedizin (5,2 %) und Pädiatrie (1,4 %) vertraten. Mehr als 30 % der Teilnehmer hatten keine spezifische Ausbildung zur Onkofertilität erhalten, und mehr als 20 % gaben an, dass FP-Strategien nicht Teil ihres routinemäßigen Behandlungsplans für junge Krebspatienten sind. Onkologen hatten mehr Ausbildung als die Teilnehmer der Gruppe Geburtshilfe und Gynäkologie. Die Hälfte der Teilnehmer war sich der Versicherungsschutzmöglichkeiten nicht bewusst, und FP-Optionen wurden selten empfohlen. Diese Ergebnisse unterstreichen die dringende Notwendigkeit, das Wissen und die Einstellungen der Gesundheitsarbeiter zur FP im Iran zu verbessern und es ihnen zu ermöglichen, Krebspatienten umfassende Unterstützung und Beratung zu bieten.
Ghaemi et al. (Sat,) haben diese Frage untersucht.
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