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Hintergrund: Gehirnarteriovenöse Malformationen (AVMs) sind herausfordernde vaskuläre Läsionen. Um den therapeutischen Algorithmus zu verfeinern und das Überleben dieser Patienten zu verbessern, sind umfangreiche Nachfolgestudien erforderlich. Ziel der Studie war es, chirurgische Ergebnisse zu bewerten und die allgemeine langfristige Mortalität bei Patienten mit Gehirn-AVMs zu evaluieren. Methoden: Diese retrospective Einzeltzentrum-Studie umfasste 191 Patienten mit Gehirn-AVMs, die zwischen 2012 und 2022admittiert wurden. Klinische und angiografische Besonderheiten wurden analysiert, um Faktoren zu identifizieren, die das frühe Ergebnis und die allgemeine langfristige Mortalität beeinflussen könnten. Ergebnisse: Von 79 Patienten, die sich der Chirurgie unterzogen, hatten 51 rupturierte AVMs, wobei in 68 Fällen (86,1%) eine totale Resektion erreicht wurde. Tiefenvenenablass war mit unvollständiger Resektion assoziiert. Weibliches Geschlecht, modifizierte Rankin-Skala (mRS) bei Aufnahme von 2 und eloquente Lage waren unabhängige Prädiktoren für schlechte Ergebnisse. Mehrfache venöse Ablass waren mit einem höheren Risiko für ein verschlechtertes frühes Ergebnis assoziiert. Die Beteiligung eloquenter Hirnregionen, konservative Behandlung, zunehmendes Alter, mRS bei Aufnahme von 2 und Begleiterkrankungen verringern signifikant das Überleben von Patienten mit Gehirn-AVMs. Patienten, die mit interventionellen Verfahren behandelt wurden, hatten signifikant bessere Überlebenschancen als die konservativ behandelten, wenn man Alter und mRS bei Aufnahme berücksichtigte. Fazit: Die Studie identifizierte das weibliche Geschlecht, einen schlechten neurologischen Status bei Aufnahme und Eloquenz als unabhängige prognostische Faktoren für ein negatives Ergebnis nach der Operation. Patienten, die eine interventionelle Behandlung erhielten, hatten signifikant bessere Überlebenschancen als Patienten, die konservativ behandelt wurden. Wir empfehlen den Einsatz maßgeschneiderter, proaktiver Managementstrategien, da diese das langfristige Überleben bei Patienten mit Gehirn-AVMs erheblich verbessern.
Miron et al. (Thu,) haben diese Frage untersucht.
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