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Das Sprachenlernen wird weithin als eng mit den Identitätskonstruktionen von Individuen verbunden angesehen. In den letzten Jahren hat die Identitätsforschung mehr Aufmerksamkeit gewonnen, da ihre konstruierte und dynamische Natur einen aufschlussreicheren Blick auf die Prozesse des Sprachenlernens bieten und somit das Sprachenlernen und -lehren besser verbessern kann. Viele bestehende Studien zu Sprachidentitäten wurden im Kontext Englisch als Zweitsprache (ESL) durchgeführt und konzentrierten sich auf reifere Englischlerner. Allerdings waren Studien, die im Kontext Englisch als Fremdsprache (EFL) wie in China durchgeführt wurden, insbesondere solche, die sich auf jüngere Lernende konzentrierten, unzureichend. Mit einem qualitativen Forschungsdesign und einer Reihe von narrativen Datenerhebungsmethoden erforschte die vorliegende Forschung die Zweitspracheidentität chinesischer Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe (CJHS) sowohl hinsichtlich ihrer Konstruktion als auch ihrer Quellen. Die Ergebnisse der Forschung deuteten darauf hin, dass die Zweitspracheidentität der CJHS EFL-Lernenden einen Abwärtstrend erlebte, während ihr Englischlernen voranschritt. Faktoren wie der soziale Kontext in China, Erfahrungen im Englischunterricht, die direkte Verbindung zwischen Englisch und ihrem täglichen Leben sowie nahe Personen spielen zusammen, um ihre Zweitspracheidentitäten zu formen. Es wurden auch mehrere pädagogische Implikationen vorgeschlagen, um den CJHS EFL-Lernenden zu helfen, ihre Zweitspracheidentität zu verhandeln, damit sie sich besser in der globalisierten Welt zurechtfinden können.
Yazhuo Han (Di,) untersuchte diese Frage.