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Zusammenfassung Gedächtnis-T-Zellen sind eine hochdynamische und heterogene Population, die durch zytokingetriebene homöostatische Proliferation aufrechterhalten wird, unterbrochen von Episoden der antigenvermittelten Expansion und Kontraktion, die ihren Funktionszustand und ihre Haltbarkeit beeinflussen. Diese Heterogenität erschwert Studien über den Einfluss des Alterns auf globale menschliche Gedächtniszellen. Insbesondere ist unklar, wie das Altern die Dysfunktion von Gedächtnis-T-Zellen vorantreibt. Hier haben wir chronische Infektionen mit dem Epstein-Barr-Virus (EBV) genutzt, um den Einfluss des Alters auf Gedächtniszustände auf Ebene antigen-spezifischer CD8 + T-Zellen zu bewerten. Wir stellen fest, dass bei jungen Erwachsenen (65 Jahre) unterschiedliche T-Zell-Spezifitäten weitgehend unterschiedliche Alterungsverläufe durchlaufen haben, die gemeinsam einen Verlust an adaptiven und einen Gewinn an angeborenen Immunitätssignaturen aufweisen. Es gab keine Hinweise auf zelluläre Seneszenz oder Erschöpfung. Während naive/stammähnliche EBV-spezifische T-Zellen mit dem Alter verschwanden, änderte sich die T-Zell-Diversität der EBV-spezifischen Gedächtniszellen nicht oder nahm sogar zu. Zusammenfassend legen wir durch die Kontrolle der Antigenspezifität altersbedingte Verschiebungen in der Genexpression und TCR-Diversität offen, die Auswirkungen auf die Optimierung von Impfstrategien und adoptiver T-Zell-Therapie haben.
Sturmlechner et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.