Key points are not available for this paper at this time.
Hintergrund: Die Beziehung zwischen Depression und Schlaf ist bidirektional, aber Schlafstörungen können depressive Episoden vorausgehen. Joo et al. (2022) fanden heraus, dass Männer und Frauen einer koreanischen Bevölkerung mit schlechter Schlafqualität siebenmal wahrscheinlicher depressiv sind. Diese Studie zielt darauf ab, das vorherige Modell in der ELSI-Brazil Bevölkerung unter Berücksichtigung möglicher interkultureller Unterschiede zu replizieren. Methoden: Eine Querschnittsanalyse der Welle 2 der ELSI-Brazil (2019–2021) wurde durchgeführt, einschließlich 6365 Teilnehmern im Alter von 50 Jahren oder älter. Demografische, sozioökonomische und gesundheitsbezogene Merkmale wurden beschrieben. Eine multivariable logistische Regression wurde verwendet, um den Zusammenhang zwischen Depression und schlechter Schlafqualität zu analysieren. Ergebnisse: Die Prävalenz schlechter Schlafqualität in dieser älteren Bevölkerung betrug 15,6 %. Patienten mit schlechter Schlafqualität hatten eine viermal höhere Wahrscheinlichkeit, depressiv zu sein. Eine signifikante Interaktion zwischen Geschlecht und Schlafqualität in der Assoziation mit Depression wurde gefunden (p=0.04). Das angepasste Modell, nach Geschlecht stratifiziert, ergab, dass Männer und Frauen mit schlechter Schlafqualität drei (OR = 3,11 95% CI 2,39–4,05) bzw. vier (OR = 4,39 95% CI 3,60–5,35)mal wahrscheinlicher depressiv waren. Fazit: Wir fanden einen signifikanten Zusammenhang zwischen Schlaf und Depression bei brasilianischen älteren Menschen, der insbesondere Frauen betrifft. Geschlechtsspezifische Interventionen für schlafbezogene psychische Gesundheit sind entscheidend. Trotz der Einschränkungen liefert die Studie wertvolle Einblicke, die den Bedarf an maßgeschneiderten Maßnahmen im Bereich der öffentlichen Gesundheit betonen, insbesondere in Pflegeheimen, um Depressionen zu verhindern und die Lebensqualität dieser verletzlichen Gruppe zu verbessern.
Vivanco et al. (Sun,) untersuchten diese Frage.
Synapse has enriched 5 closely related papers on similar clinical questions. Consider them for comparative context: