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Zusammenfassung Wie teilen politische Parteien intern Macht? Wir untersuchen die interne Organisation politischer Parteien als Lösung eines moralischen Risiko-Problems zwischen einer Parteikonferenz und ihren Fraktionen. Die Mobilisierungsbemühungen der Fraktionen kommen der Partei wahltechnisch zugute, können aber nur unzulänglich überwacht werden. Im Gegensatz zur Logik von Michels Eisengesetz bieten wir eine funktionalistische Begründung für die Machtteilung innerhalb der Partei: Wir zeigen, dass die interne Machtteilung die Wahlergebnisse einer Partei verbessern kann. Dieser Effekt ist stärker in Konstellationen, die den Wahlgewinnern mehr Ressourcen zusprechen: Niedrige interparteiliche Machtteilung führt zu hoher intraparterlicher Machtteilung. Wir zeigen auch, dass die intraparteiliche Machtteilung innerhalb kleinerer Parteien häufiger vorkommen sollte, wenn die Überwachung des fraktionalen Aufwands präziser ist (z.B. Präferenzwahlsysteme) und wenn die ideologischen Differenzen der Fraktionen mehrere Dimensionen umfassen.
Invernizzi et al. (Mittwoch) untersuchten diese Frage.