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Hintergrund: Diese Studie bewertet die Rolle von D-Dimer bei der Identifizierung von Neonatal-Sepsis und deren potenziellen Wert in der klinischen Entscheidungsfindung aufgrund der Herausforderungen bei der frühen Erkennung. Methodik: Eine Fall-Kontroll-Studie wurde an 102 Neugeborenen im Kinderklinikum "Louis Turcanu" in Temeswar, Rumänien, von Oktober 2018 bis Juli 2023 durchgeführt. Die Teilnehmer wurden in zwei Gruppen unterteilt: diejenigen mit Neonatal-Sepsis und diejenigen ohne Sepsis. Ergebnisse: Die Studie fand heraus, dass Neugeborene mit Sepsis häufiger durch einen Kaiserschnitt entbunden wurden und höhere Raten an vorzeitigem Blasensprung aufwiesen im Vergleich zu denen ohne Sepsis. Der prädiktive Wert des D-Dimer-Biomarkers für Sepsis wurde unter Verwendung einer Receiver Operating Characteristic (ROC)-Kurve bewertet, mit einer Fläche unter der Kurve (AUC) von über 0,982 und einem optimalen Cutoff-Wert von 342 ng/mL. Ein Anstieg des neonatalen D-Dimer erhöht signifikant die Wahrscheinlichkeit einer Sepsis um 2,7% pro Einheitserhöhung. Ein Wert über 250 ng/mL zeigt eine 127-fache Erhöhung der Wahrscheinlichkeit für Sepsis an. Die Fähigkeit von D-Dimer, die Mortalität bei Neugeborenen mit Sepsis vorherzusagen, ist unzureichend, mit einer AUC von 0,528. Schlussfolgerungen: D-Dimer, ein potenzieller Biomarker für Neonatal-Sepsis, verdient eine weitere klinische Untersuchung zur Verbesserung der diagnostischen Sensitivität und Spezifität und zeigt sein Potenzial in Verbindung mit anderen Sepsis-Markern.
Lungu et al. (Tue,) untersuchten diese Frage.