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Hintergrund und Ziel: Die sofortige Brustrekonstruktion reduziert nicht nur die Anzahl der Operationen für Patienten nach einer Mastektomie, sondern verringert auch psychisches und körperliches Trauma, wodurch sie immer beliebter wird. Es besteht jedoch derzeit kein Konsens über die Integration der postmastektomischen Strahlentherapie (PMRT) mit Rekonstruktionstechniken. Diese Übersicht bewertet die Auswirkungen der PMRT auf Komplikationen nach einer sofortigen Brustrekonstruktion und bietet Orientierung für klinische Behandlungsentscheidungen. Methoden: Es wurden PubMed, Web of Science, Embase und andere Datenbanken nach Studien durchsucht, die in den letzten 15 Jahren zu Ergebnissen der implantatgestützten Brustrekonstruktion im Kontext der Strahlentherapie veröffentlicht wurden, um Artikel für die Analyse zu identifizieren. Die Software RevMan 5.4 wurde verwendet, um die Risiken von Serom, Infektion, Wunddehiszenz, Flap-Nekrose, Implantatexposition, Kapselkontraktur und Rekonstruktionsversagen zu analysieren. Ergebnisse: Insgesamt wurden 11 relevante Studien einbezogen, die 6323 Fälle von sofortiger Brustrekonstruktion umfassten. Es wurde festgestellt, dass Brüste, die postoperativ bestrahlt wurden, ein signifikant erhöhtes Risiko für Komplikationen aufwiesen, mit statistisch signifikanten Unterschieden bei Serom (P = 0.004), Infektion (P < 0.00001), Wunddehiszenz (P = 0.04), Implantatexposition (P < 0.00001), Kapselkontraktur (P < 0.00001) und Rekonstruktionsversagen (P < 0.00001). Es gab keinen statistisch signifikanten Unterschied bei Flap-Nekrose (P = 0.88). Fazit: Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die postoperative Strahlentherapie das Risiko von Komplikationen für Patienten, die eine sofortige implantatgestützte Rekonstruktion durchführen, erheblich erhöht. Vorbeugende Maßnahmen können im Voraus mit Unterstützung von Gesundheitsdienstleistern ergriffen werden, falls erforderlich.
Li et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.
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