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Hintergrund: Die Opioid-Epidemie in den Vereinigten Staaten beschleunigt sich weiterhin, wobei die opiodbezogenen Todesfälle von 2019 bis 2021 um 30 % gestiegen sind. Obwohl die medikamentenunterstützte Therapie (MAT) eine effektive Strategie zur Behandlung von Opioidgebrauchsstörungen (OUD) ist, bleibt die Nutzung dieses Werkzeugs, insbesondere in ländlichen Gesundheitseinrichtungen, gering. Die Ziele dieser Studie waren (a) die Wahrnehmung von Barrieren bei der Verwendung von MAT in einer Stichprobe ländlicher Gesundheitsanbieter zu untersuchen, (b) die Genauigkeit der Wahrnehmungen von medizinischen Anbietern hinsichtlich beschreibender (z. B. Häufigkeit) und injunktiver (d. h. Zustimmung zu) Normen in Bezug auf die Verwendung von Buprenorphin zu überprüfen und (c) zu bestimmen, ob größere Selbst-Andere-Unterschiede eine größere Wahrscheinlichkeit für die Verschreibung von Buprenorphin vorhersagen. Methoden: Eine anonyme elektronische Umfrage wurde an 775 ländliche Ärzte gesendet (Rücklaufquote = 9,7 %). Ergebnisse: Die Ergebnisse zeigten, dass die meisten Anbieter kein Buprenorphin verschreiben oder dies nur selten tun. Anbieter glaubten fälschlicherweise, dass sie gegenüber ihren Kollegen akzeptierender seien, was die Bereitstellung von Suchtpflege betrifft. Anbieter, die annahmen, dass Kollegen Buprenorphin häufiger verschrieben und dem gegenüber aufgeschlossener waren, waren selbst eher bereit, diese Praxis anzuwenden. Schlussfolgerungen: Diese Ergebnisse bilden die Grundlage für die Testung von Norminterventionen, die die Nutzung evidenzbasierter Substanzgebrauchstherapien durch ländliche Gesundheitsanbieter fördern könnten.
Nanda et al. (Freitag) haben diese Frage untersucht.
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