Key points are not available for this paper at this time.
Das endoplasmatische Retikulum (ER) spielt eine wichtige Rolle bei der Faltung, Assembly und posttranslationalen Modifikation von Proteinen. Die Homöostase des ER kann durch die Ansammlung von fehlgefalteten Proteinen, erhöhte reaktive Sauerstoffspezies (ROS) und abnormales Ca2+-Signaling gestört werden, was als ER-Stress (ERS) bezeichnet wird. Ferroptose ist ein einzigartiges, programmiertes Zellsterbemodell, das durch eisenabhängige Phospholipidperoxidation und multiple Signalwege vermittelt wird. Die Veränderungen der mitochondrialen Struktur, der Schaden der Glutathionperoxidase 4 (GPX4) und die übermäßige Ansammlung von Eisen sind die Hauptmerkmale der Ferroptose. ROS, die durch Ferroptose produziert werden, können die Aktivität von Protein-Faltungsenzymen stören, was zur Ansammlung großer Mengen ungefalteter Proteine führt und somit ERS verursacht. Im Gegenteil kann der Anstieg des ERS-Niveaus die Ferroptose durch die Ansammlung von Eisenionen und Lipidperoxiden sowie die Hochregulation von ferroptoseverwandten Genen fördern. Derzeit sind die Studien zur Beziehung zwischen Ferroptose und ERS einseitig und es fehlt an vertieften Studien zum Interaktionsmechanismus. Diese Überprüfung zielt darauf ab, den molekularen Mechanismus der Wechselwirkungen zwischen Ferroptose und ERS zu untersuchen und neue Strategien und Ziele für die Behandlung von Lebererkrankungen bereitzustellen.
Huang et al. (Thu,) untersuchten diese Frage.