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Menschen neigen dazu, mehr zu spenden, um einem Einzelnen zu helfen, anstatt einer Gruppe von Opfern. Jüngste Studien konnten jedoch diesen Effekt des Mitgefühlsverblassens umkehren, indem sie den Menschen mehrere Spendenaufrufe mit verschiedenen Gruppengrößen von Opfern (gemeinsame Bewertung) präsentierten, anstatt nur einen Spendenaufruf (separate Bewertung). Da Praktiker häufig den Effekt des Mitgefühlsverblassens nutzen, um die Spendenbereitschaft zu steigern, hat die Umkehrung dieses Effekts in gemeinsamen Bewertungsszenarien wichtige Implikationen für das Fundraising. Diese Studie testet, ob der umgekehrte Mitgefühlsverblassen-Effekt im Feld repliziert werden kann, indem Daten von der Crowdfunding-Plattform GoFundMe verwendet werden. Wenn Menschen Projekte auf GoFundMe durchstöbern, sehen sie mehrere Projekte gleichzeitig, was sie in einen gemeinsamen Bewertungskontext versetzt. Ich fand einen konkaven Effekt der wahrgenommenen Gruppengröße der Opfer auf die Menge der gesammelten Mittel, die Anzahl der erhaltenen Spenden und die Größe der durchschnittlichen Spende, die ein Projekt erhielt.
Dominik S. Meier (Mi.) untersuchte diese Frage.