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In dieser Studie dokumentieren wir die Koordination von Augenblick und manueller Gebärde in einer lokalen Gebärdensprache aus Nebaj, Guatemala. Wir analysieren Blickmuster in zwei Gesprächen, in denen Geberler das Buch "Frosch, wo bist du?" einem Gesprächspartner beschrieben. Die Geberler umfassen ein taubes Kind, das das Buch einem hörenden Gesprächspartner erzählte, und seinen Großvater, der ebenfalls taub ist, während er dasselbe Buch in einem separaten Gespräch seinem hörenden Enkelkind beschrieb. Wir kodieren die beiden Erzählungen nach Blickziel und Gebärdentyp und analysieren die Beziehung zwischen Augenblick und Gebärdentyp sowie die Muster in der Sequenzierung der Blickziele. Beide Geberler zeigen eine starke Korrelation zwischen Gebärdentyp und Richtung ihres Augenblicks. Wie in der vorherigen Literatur schauten die Geberler auf einen spezialisierten medialen Raum, während sie Gebärden erzeugten, die die Handlung von Charakteren im Diskurs darstellen, im Gegensatz zu Blickmustern für nicht-darstellende Gebärden. Unsere Analyse hebt sowohl pragmatische-interaktionale als auch diskursive-narrative Funktionen des Blicks hervor. Die pragmatische-interaktionale Nutzung des Blicks bezieht sich hauptsächlich auf das Management visueller Aufmerksamkeit und das Einnehmen von Gesprächsanteilen, während die diskursive-narrative Nutzung des Blicks die Unterscheidung zwischen der Perspektive des Erzählers und der Perspektive des Charakters innerhalb von Erzählabschnitten markiert.
Horton et al. (Wed,) haben diese Frage untersucht.
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