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Mutationen, die den Codon 172 des Isocitratdehydrogenase 2 (IDH2)-Gens betreffen, definieren eine Untergruppe von sinonasalen undifferenzierten Karzinomen (SNUCs) mit einer relativ günstigen Prognose und einem global hypermethylierten Phänotyp. Sie sind auch wiederkehrend (neben IDH1-Mutationen) in Gliomen, akuter myeloischer Leukämie und intrahepatischem Cholangiokarzinom. Häufig berichtete Mutationen, die alle mit abweichender IDH2-enzymatischer Aktivität assoziiert sind, umfassen R172K, R172S, R172T, R172G und R172M. Wir präsentieren einen Fall von SNUC mit einer bisher nicht beschriebenen IDH2-Mutation, R172A. Unser Bericht vergleicht das Methylierungsmuster unserer Probe mit anderen Fällen aus der Gene Expression Omnibus-Datenbank. Hierarchisches Clustering deutet auf eine starke Assoziation zwischen unserer Probe und anderen IDH-mutierten SNUCs sowie eine klare Unterscheidung zwischen sinonasalen Normalgeweben und Tumoren hin. Eine Hauptkomponentenanalyse (PCA) mit 100 Hauptkomponenten, die 94,5% der Varianz erklären, zeigte, dass sich unsere Probe innerhalb von 1,02 Standardabweichungen der anderen IDH-mutierten SNUCs befindet. Eine molekulare Modellierungsanalyse von IDH2 R172A im Vergleich zu anderen R172-Varianten liefert eine strukturelle Erklärung dafür, wie sie den aktiven Bereich des Proteins beeinflussen. Unsere Ergebnisse deuten somit darauf hin, dass die R172A-Mutation in IDH2 eine funktionelle Gain erzeugt, ähnlich wie andere R172-Mutationen in IDH2, was zu einem ähnlichen hypermethylierten Profil führt.
Burgermeister et al. (Thu,) studierten diese Frage.