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Hintergrund: Rheumatoide Arthritis (RA) ist eine chronische systemische Autoimmunerkrankung, die durch synoviale Entzündung, Gelenkzerstörung und erhebliche Behinderung gekennzeichnet ist. Psychologische Faktoren, insbesondere Depression und Angst, sind unter RA-Patienten weit verbreitet und können das Krankheitsmanagement und die Behandlungstreue beeinträchtigen. Das Verständnis der Beziehung zwischen Krankheitsaktivität, Behandlungseinhaltung und psychischer Gesundheit ist entscheidend für ein umfassendes Management von RA. Ziel: Untersuchung der Korrelation zwischen dem Disease Activity Score 28 (DAS28) und der Behandlungseinhaltung mit den Niveaus von Depression und Angst bei Patienten mit rheumatoider Arthritis. Methoden: Diese Querschnittsstudie wurde über sechs Monate in der Abteilung für Rheumatologie und Immunologie des Sheikh Zayed Krankenhauses in Lahore durchgeführt. Insgesamt wurden 130 RA-Patienten unter Verwendung einer nicht-wahrscheinlichen Bequemlichkeitsstichprobe eingeschlossen. Einschlusskriterien waren Erwachsene im Alter von 18 Jahren und älter, die basierend auf den ACR/EULAR-Kriterien mit RA diagnostiziert wurden und mindestens drei Monate vor der Studie medikamentös compliant waren. Ausschlusskriterien umfassten andere autoimmune Erkrankungen, signifikante gleichzeitig bestehende medizinische Bedingungen, Vorgeschichte von Substanzmissbrauch und kürzliche Einleitung biologischer Behandlungen. Die Datensammlung umfasste demografische Details, Beginn und Dauer der RA sowie Bewertungen von Depression und Angst mit dem Patient Health Questionnaire-9 (PHQ-9) und den Generalized Anxiety Disorder-7 (GAD-7) Skalen. Die Krankheitsaktivität von RA wurde mit DAS28 gemessen, und systemische Entzündungsmarker (ESR und CRP) wurden erfasst. Die Datenanalyse wurde mit SPSS Version 25.0 durchgeführt, wobei deskriptive Statistiken, Korrelationsanalysen und Regressionsanalysen verwendet wurden, um die Beziehungen zwischen den Variablen zu bestimmen. Ergebnisse: Die Studie umfasste 59 Männer (45,4%) und 71 Frauen (54,6%), mit einem Durchschnittsalter von 49,69 Jahren (SD = 18,82). Die durchschnittliche Dauer der RA-Diagnose betrug 14,07 Jahre (SD = 8,69). Höhere PHQ-9-Werte waren mit einer geringeren Behandlungstreue assoziiert (B = -1,264, p < 0,001), und höhere GAD-7-Werte beeinflussten ebenfalls negativ die Einhaltung (B = 0,870, p < 0,01). Das Regressionsmodell erklärte 40,3% der Varianz in der Behandlungstreue (R² = 0,403, F(7, 122) = 11,779, p < 0,001). Schwache negative Korrelationen wurden zwischen DAS28 ESR und der Behandlungstreue beobachtet (r = -0,150), was darauf hindeutet, dass eine höhere Krankheitsaktivität die Einhaltung geringfügig verringerte. Fazit: Die Studie hob die bedeutende Rolle der psychischen Gesundheit im Management von RA hervor. Depression und Angst wurden als wichtige Barrieren für die Behandlungstreue identifiziert, was die Notwendigkeit unterstreicht, psychologische Betreuung in das RA-Management zu integrieren. Die Ansprache psychischer Gesundheitsprobleme könnte die Behandlungstreue erhöhen und die Gesamtergebnisse der Krankheit verbessern. Schlüsselwörter: Rhematoide Arthritis, DAS28, Behandlungstreue, Depression, Angst, psychologische Faktoren, systemische Entzündung, PHQ-9, GAD-7, chronisches Krankheitsmanagement, SPSS 25.0, Querschnittsstudie, ACR/EULAR Kriterien
Shakeel et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.