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Zusammenfassung Zielsetzungen Diese Studie hatte zum Ziel, die Auswirkungen der Pertussis auf globaler, regionaler und nationaler Ebene zwischen 1990 und 2019 zu untersuchen. Methoden Daten zur Pertussis auf globaler Ebene von 1990 bis 2019 wurden aus der Global Burden of Disease Study 2019 gesammelt. Wir führten eine Sekundäranalyse durch, um die globale Epidemiologie und Krankheitslast der Pertussis zu berichten. Ergebnisse Im Zeitraum von 1990 bis 2019 zeigte die Pertussis einen stetigen globalen Rückgang in der altersstandardisierten Inzidenzrate (ASIR), der altersstandardisierten Lebensjahre mit Behinderung (ASYR) und der altersstandardisierten Sterberate (ASDR). Dennoch zeigte eine eingehende Analyse verschiedener Regionen, dass die ASIR in Süd-Sub-Sahara-Afrika, die ASYR und ASDR in einkommensstarken Nordamerika sowie die ASDR in Westeuropa und Australasien einen Aufwärtstrend verzeichneten. Darüber hinaus wurde eine negative Korrelation zwischen dem sozio-demografischen Index (SDI) und der durch Pertussis verursachten Belastung beobachtet. Besonders auffällig war, dass die Inzidenz der Pertussis bei Männern im Vergleich zu Frauen geringer war, wobei 0- bis 4-Jährige die am stärksten betroffene Bevölkerungsgruppe darstellten. Schlussfolgerung Die globale Pertussis-Belastung nahm von 1990 bis 2019 ab. Bestimmte Regionen und Länder hatten jedoch eine steigende Krankheitslast. Daher sind dringende Maßnahmen erforderlich, um die Pertussis-Belastung in diesen Gebieten zu verringern.
Nie et al. (Thu,) untersuchten diese Frage.