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Das 21. Jahrhundert hat weltweit ohneprecedent hohe Protestniveaus gesehen. Protest ist ein dynamisches Zusammenspiel von Handlungen über die Zeit, auf verschiedenen Ebenen der Gesellschaft (z.B. individuell, zwischenmenschlich, Gruppe, zwischen Gruppen) und in verschiedenen Bereichen (z.B. sozial, kulturell, politisch, wirtschaftlich). Um diese systemische Sicht zu veranschaulichen, beschreiben wir zunächst die lokale und globale Ökologie des Protests, wie sie derzeit in der Welt funktioniert. Wir stützen uns hauptsächlich auf sozialwissenschaftliche Forschung auf Makroebene, um das Ausmaß und den Umfang spezifischer Bewegungen (z.B. Black Lives Matter) sowie zeitliche Trends im Protest weltweit zu beschreiben. Zweitens bieten wir eine umfassende Konzeptualisierung der Arten von Protest und der Konsequenzen von Protest, basierend auf einer integrativen Überprüfung der Forschungsarbeiten auf Mikro- und Mesoebene in der Psychologie sowie der Forschung auf Makroebene in den Sozialwissenschaften. Drittens präsentieren wir eine zeitliche Analyse sozialer Netzwerke über das Entstehen der Black Lives Matter-Bewegung als empirisches Beispiel für einen systemischen Ansatz.
Leach et al. (Mittwoch) haben diese Frage untersucht.
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