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Zusammenfassung Extreme Niederschläge über einen Zeitraum von 2 Wochen können erhebliche Auswirkungen auf Leben und Eigentum haben. Vertrauenswürdige und leicht verständliche Prognosen für diese extremen Perioden im zeitrahmen von subseasonal bis saisonal können zusätzliche Zeit für die Planung bieten. Das Projektteam zur Vorhersage von Niederschlagsunterschieden im subseasonalen bis saisonalen Zeitraum (PRES 2 iP) führte über einen Zeitraum von 6 Jahren drei Workshops durch, um mit Stakeholdern in Kontakt zu treten und zu erfahren, was für die Entscheidungsfindung bei subseasonalen Niederschlägen benötigt wird. In dieser Studie wurden experimentelle Produkte für subseasonale bis saisonale (S2S) Vorhersagen unter Verwendung des Wissens aus vorherigen Stakeholder-Workshops entworfen und Entscheidungssträgern gezeigt, um die Produkte für zwei Szenarien mit 14-tägigen Extremniederschlagsperioden zu bewerten. Unsere Stakeholder bevorzugten eine Kombination von Produkten, die den räumlichen Umfang, regionale Tageswerte mit zugehöriger Unsicherheit und textliche Erzählungen mit erwarteten Auswirkungen für die Planung im S2S-Zeitrahmen abdeckten. Bei der Zielsetzung längerer Extremwetterereignisse wurde Informationen über den Zeitpunkt der erwarteten Auswirkungen als entscheidend für die Planung angesehen. Wir fanden heraus, dass es eine erhöhte Unsicherheitstoleranz bei Stakeholdern gibt, wenn Produkte mit längeren Vorlaufzeiten verwendet werden, die typische Erfolgskennzahlen wie kritischen Erfolgsindex oder Anomalie-Korrelationskoeffizienten nicht erfassen. Daher könnte die Verwendung objektorientierter Verifizierung, die mehr Flexibilität in der räumlichen Unsicherheit erlaubt, für die Bewertung von S2S-Vorhersagen von Vorteil sein. Diese Ergebnisse helfen, eine Grundlage für das Design, die Verifizierung und die Implementierung zukünftiger operationeller Vorhersageprodukte mit längeren Vorlaufzeiten zu schaffen und bieten gleichzeitig ein Beispiel für zukünftige Workshops, die sowohl Forscher als auch Entscheidungsträger einbeziehen.
Schroers et al. (Do,) untersuchten diese Frage.