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Zusammenfassung Atropisomere üben eine erhebliche Faszination aus, nicht nur aufgrund ihrer Häufigkeit in natürlichen Verbindungen, sondern auch wegen ihrer biologischen Bedeutung und weitreichenden Anwendungen als chirale Materialien, Liganden und Organokatalysatoren. Während Biaryl- und Heterobiaryl-Aatropisomere häufig untersucht werden, stellt die enantioselektive Synthese von weniger häufigen heteroatom-verbundenen Nicht-Biaryl-Aatropisomeren eine beträchtliche Herausforderung in der modernen organischen Synthese dar. Im Gegensatz zu klassischen Atropisomeren ermöglichen diese Moleküle eine Rotation um zwei Bindungen, was zu niedrigen Barrieren für die Enantiomerisierung durch konzertierte Bindungsrotationen führt. In den letzten Jahren wurden in der Literatur neue konfigurationsstabile, seltene Nicht-Biaryl-Gerüste wie Arylamine, Arylether und Aryl-Sulfone sowie innovative Methoden zur Kontrolle ihrer Konfiguration entdeckt, die Thema dieses Minireviews sind.
Naghim et al. (Mittwoch) haben diese Frage untersucht.