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Konventionelle elektrophysiologische Methoden, d.h. Nervenleitungsstudien und Elektromyographie, sind geeignete Methoden zur Diagnose neuromuskulärer Erkrankungen, liefern jedoch begrenzte Informationen über die Eigenschaften der Muskelzellenmembran und die zugrunde liegenden Krankheitsmechanismen. Der Test zur Muskelreizbarkeit ist eine Technik, die in vivo Informationen über die Eigenschaften der Muskelzellenmembran, wie Membranpotential und Ionenkanal-Funktion, bereitstellt. Seit den 1960er Jahren wurden verschiedene Methoden vorgeschlagen, um die Membraneigenschaften von Muskeln zu untersuchen, jedoch haben technische Schwierigkeiten ihre Anwendung eingeschränkt. Im Jahr 2009 wurde eine automatisierte, schnelle und einfache Anwendung, die sogenannten Multi-Faser-Muskelschnelligkeits-Wiederherstellungzyklen (MVRC), eingeführt, die die Nutzung des Tests zur Muskelreizbarkeit beschleunigt hat. Später wurden Frequenzanpassungs- und repetitive Stimulationsprotokolle entwickelt. Obwohl diese Methode hauptsächlich in der Forschung eingesetzt wurde, um Krankheitsmechanismen über ein breites Spektrum neuromuskulärer Erkrankungen aufzudecken, könnte sie zusätzliche diagnostische Anwendungen haben; der Wert wurde insbesondere bei Muskelkanalopathien gezeigt. Diese Überprüfung wird eine Beschreibung des Standes der Technik in methodologischen und klinischen Studien zum Test der Muskelreizbarkeit bieten.
Tankişi et al. (Di,) haben diese Frage untersucht.