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Zweck: Ein Vitamin-D-Mangel ist ein häufiges Ergebnis bei geriatrischen Patienten. Die ESPEN-Richtlinien für Mikronährstoffe besagen, dass die Serumspiegel von Vitamin D in Gegenwart von Entzündungen signifikant sinken und mit Vorsicht interpretiert werden sollten. Dies ist von großem Interesse für die Krankenhausversorgung und würde eine wesentliche Änderung des aktuellen Ansatzes für hospitalisierte Patienten mit verdächtem Vitamin-D-Mangel zur Folge haben. Patienten und Methoden: Um den Zusammenhang zwischen Vitamin D und Entzündung zu bewerten, haben wir den Datensatz der Serum-25(OH)D-Spiegel von 687 aufeinanderfolgenden geriatrischen hospitalisierten Patienten aus einer zuvor veröffentlichten Studie neu analysiert. Ergebnisse: Wir fanden, dass ein Vitamin-D-Mangel (< 20 ng/dl) bei 78,0 % und eine Vitamin-D-Insuffizienz (20–30 ng/dl) bei 9,9 % der Patienten vorherrschte. Die Sperman'sche Korrelation zeigte eine signifikante, aber sehr schwache Korrelation (R = − 0,100, P < 0,01) zwischen Serum-Vitamin D und C-reaktivem Protein. Eine lineare Regression unter Einbeziehung von Alter und Geschlecht ergab jedoch keine signifikante Assoziation (Beta-Koeffizient − 0,070; p=0,067). Fazit: In dieser Studie konnten wir keinen signifikanten und klinisch relevanten Zusammenhang zwischen den Serum-Vitamin-D-Spiegeln und der Entzündung bestätigen, was im Widerspruch zu einer vorherigen Studie steht. Es müssen jedoch longitudinale Studien durchgeführt werden, um eine endgültige Schlussfolgerung zu ziehen. Schlüsselwörter: Vitamin D, 25-Hydroxyvitamin D, Entzündung, älter, C-reaktives Protein, Geriatrie
Funk et al. (Wed,) haben diese Frage untersucht.