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Kleine intervenierende RNA (siRNA) ist bekannt für ihre Fähigkeit, die Expression spezifischer Gene zum Schweigen zu bringen, was ihr vielversprechendes Potenzial als therapeutischen Ansatz demonstriert. Selbstassemblierende mizelläre inhibitorische RNA (SAMiRNA) ist ein Oligonukleotid-Duplex, der entwickelt wurde, um die in vivo-Lieferbeschränkungen von siRNA zu überwinden. SAMiRNA hat hydrophile und hydrophobe Gruppen an beiden Enden eines Sinnstrangs und bildet eine sphärische Nanosstruktur, die die in vivo-Liefer-effizienz erhöht. Die Ion-Paarung umgekehrte Phasen-Flüssigkeitschromatographie (IP-RPLC) ist die am häufigsten verwendete Methode zur Analyse von Oligonukleotiden. Da SAMiRNA stark chemisch modifiziert ist, wird erwartet, dass sich das Verhalten von SAMiRNA in IP-RPLC kombiniert mit Massenspektrometrie (MS) von dem des herkömmlichen siRNA-Arzneimittels unterscheidet. Die aktuelle Untersuchung mittels IP-RPLC-MS ergab, dass ein ausgeprägter Duplex-Peak zusammen mit zwei geringfügig getrennten Strängen von Antisinn und Sinn bei Säulentemperaturen unter 35 °C im IP-RPLC-System mit einem 100 mM Ammoniumbicarbonat-Puffersystem beobachtet wurde. Bei Säulentemperaturen über 35 °C wurden jedoch zwei vollständig denaturierte Einzelstränge beobachtet. Das Massenspektrum des chromatographischen Peaks des SAMiRNA-Duplex enthielt Signale des Duplex, des Antisinns und des Sins, wahrscheinlich aufgrund der Duplexdenaturierung während des MS-Ionisationsprozesses. Die aktuellen umfassenden Analyseergebnisse werden einen erheblichen Beitrag zur zukünftigen Anwendung von IP-RPLC-MS in der Analyse von SAMiRNA leisten.
Hwang et al. (Mi.,) haben diese Frage untersucht.