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Nudibrachiater, mit ihrer faszinierenden Vielfalt und ökologischen Bedeutung, spielen entscheidende Rollen in marinen Ökosystemen. Zentral für ihre Fressfähigkeiten ist die Radula, eine chitinöse Struktur mit verschiedenen Morphologien, die an Beutewünsche und Fressstrategien angepasst sind. Diese Studie konzentriert sich darauf, die Abnutzungsmechanismen in radulären Zähnen von fleischfressenden Mollusken zu klären, wobei Dendronotus lacteus (Dendronotidae) und Flabellina affinis (Flabellinidae) als Modellarten verwendet werden. Beide Arten ernähren sich von Hydrozoen. Durch Rasterelektronenmikroskopie, konfokale Laserscanningmikroskopie, Nanoindentation und energiedispersive Röntgenpektroskopie wurden die biomechanischen und kompositionalen Eigenschaften ihrer Zähne analysiert. Die Ergebnisse zeigten markante Autofluoreszenzmuster und elementare Zusammensetzungen, die mit mechanischen Eigenschaften korrelieren. Bemerkenswert ist, dass Zahnbeschichtungen, die aus Kalzium und Silizium bestehen und eine hohe Härte und Steifigkeit im Vergleich zur inneren Zahstruktur aufweisen, mit unterschiedlichem Mineralgehalt über verschiedene Zahnbereiche und ontogenetische Zonen gefunden wurden. Die Ergebnisse legen nahe, dass die mechanischen Eigenschaften der Zähne eng mit der Ökologie und Funktion der Arten verknüpft sind, wobei die Zähne an Beutart und Fressverhalten angepasst sind. Darüber hinaus hebt das Vorhandensein von Ca und Si in der Zahnbeschichtung ihre Rolle zur Verbesserung der Abnutzungsbeständigkeit hervor. Insgesamt liefert diese Studie wertvolle Einblicke in die biomechanischen Anpassungen der radulären Zähne von Nudibrachiaten und beleuchtet das komplexe Zusammenspiel zwischen Zahnstruktur, elementarer Zusammensetzung und ökologischer Funktion in marinen Mollusken.
Krings et al. (Tue,) untersuchten diese Frage.