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Abstract Diese qualitative Forschung untersucht die Motivationen und Barrieren für Lieferanten bei der Annahme nachhaltiger Praktiken in Lieferketten. Durch halbstrukturierte Interviews mit 20 Lieferanten aus unterschiedlichen Branchen und geografischen Standorten treten wichtige Themen in Bezug auf das Engagement der Lieferanten für Nachhaltigkeit hervor. Die Ergebnisse heben das komplexe Zusammenspiel interner und externer Faktoren hervor, die das Verhalten der Lieferanten prägen, einschließlich wettbewerblicher Dynamiken, Druck von Interessengruppen, organisatorischer Faktoren und Komplexität der Lieferketten. Die Motivationen für das Engagement der Lieferanten für Nachhaltigkeit umfassen Wettbewerbsvorteile, finanzielle Vorteile, den Druck von Interessengruppen und interne Werte. Allerdings stehen die Lieferanten vor erheblichen Barrieren wie finanziellen Einschränkungen, organisatorischer Trägheit und Komplexität der Lieferketten, die ihre Fähigkeit behindern, nachhaltige Praktiken effektiv anzunehmen und umzusetzen. Die Implikationen dieser Ergebnisse erstrecken sich sowohl auf die Praxis als auch auf die Politik, mit Empfehlungen für Unternehmen, maßgeschneiderte Strategien und Interventionen zu entwickeln, um Lieferanten auf ihrem Weg zur Nachhaltigkeit zu unterstützen. Entscheidungsträger können die Erkenntnisse nutzen, um regulatorische Rahmenbedingungen und Industriestandards zu informieren, die Nachhaltigkeit in Lieferketten fördern, und die Zusammenarbeit und den Wissensaustausch zwischen den Interessengruppen zu fördern, um kollektive Maßnahmen für Nachhaltigkeitsinitiativen voranzutreiben. Durch eine effektive Adressierung dieser Faktoren können Interessengruppen das Potenzial des nachhaltigen Lieferkettenmanagements freisetzen, um positive Umwelt-, Sozial- und Wirtschaftsergebnisse zu fördern und die breitere Agenda der nachhaltigen Entwicklung voranzutreiben.
Samantha Reynolds (Mon,) untersuchte diese Frage.
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